Schlagwort-Archiv: Herbst

Bad Godesberg

Ein Besuch bei einem nahen Menschen ließ mich ein paar schöne Bilder mitbringen. Zwei Wochen ist das nun wieder her und mittlerweile sind die Bäume fast kahl. Ich staune, wie schnell die Zeit des Übergangs vorüber ist, bei uns Menschen können das schon mal Jahre sein.

Die Bilder sprechen für sich…

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Der Friedhof an der Godesburg.

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Die Burgruine selbst ist “kommerzialisiert”, also mit einem Betonklotz für gut zahlende Gäste versehen und man muss gute Motive im Nahbereich suchen.

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Balkantrasse

Mit dem Balkan hat sie rein gar nichts zu tun, die so genannte Balkantrasse, die ausgehend von Remscheid-Lennep über Wermelskirchen und Burscheid bis nach Opladen führt. Laut Recherche hat ihr Name seinen Ursprung in der Charakteristika des bergischen Landes, das von den “zivilisierten” Bewohnern des Rheinlandes als “Balkan” wahrgenommen wurde, also urwüchsig, rau, und mit zweifelhaftem Volk dünn besiedelt. An der Stelle mal mein aufrichtiges Mitgefühl für die möglicherweise verletzten Gefühle mancher tatsächlicher Balkan-Bewohner, seid getröstet, der Bergische an sich ist nicht verkehrt.

Balkantrasse

Seit fast zwei Wochen liegen die Bilder nun schon auf dem Server und bevor die Farben endgültig Jahreszeit-bedingt ihre Aktualität verlieren, möchte ich sie teilen, die Runde mit meinem Kumpel. Wir trafen uns schon früh um 9.00 Uhr in Lennep und folgten der Trasse, die nur zweimal mit Ortsdurchfahrten unterbrochen ist. Unspektakulär und still ist sie, die Balkantrasse, mit einem stetigen, sanften, eben Bahn-typischen Gefälle versehen führt sie geradewegs in`s Rheinland. Aktuell endet sie bei Opladen, von dort aus ging es kurz die Wupper entlang, die sich unweit bei Hitdorf in den Rhein verliert. Vor der Mündung allerdings bogen wir ab nach Monheim am Rhein, Mittag machen und noch ein wenig das Wasser genießen.

Die Bilder sprechen für sich…

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Spät-Blüher.

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Immer wieder tolle Aussichten.

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Hofschaften…

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Bei Opladen.

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Monheim.

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Am Rhein.

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Die Zugverbindung ab Düsseldorf in Richtung Wuppertal war wieder einmal durch endlose Bauarbeiten unterbrochen und so führte uns der Weg zurück über Langenfeld nach Solingen-Ohligs und von dort mit der S7 wieder nach Lennep bzw. zum Tal der Wupper zurück.

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Nordpark Barmen

Als Bürger des Wuppertaler Stadtteiles Elberfeld hat man allgemein nicht viel bei den Nachbarn in Barmen, dem zweitgrößten Stadtteil des Tales der Wupper, zu tun. Das ist nicht gerade feindliches Ausland, aber doch irgendwie weit weg und unbekannt, mangels Notwendigkeit der Bereisung, wenn man mal von seltenen verwaltungstechnischen Besuchen des Rathauses absieht. Das ehemalige Barmer Rathaus ist nämlich heute DAS Wuppertaler Rathaus, angeblich, weil es seinerzeit für größer als das Elberfelder befunden wurde. Böse Zungen sprechen da eher von einem elenden Handel, um die störrischen Barmer zur Fusion bewegt zu haben.

Erinnerungen habe ich an Barmen hauptsächlich wegen meiner Großmütter, die dort lebten. Auch der Nordpark, den die Liebste neulich auf einer Stadtkarte ausmachte, ist mir in Erinnerung. Ein schöner, weitläufiger Stadtpark, auf einem der innerstädtischen Bergrücken gelegen. Von allein wäre ich allerdings nie auf die Idee gekommen, dort mal hinzufahren, wie gesagt, der Elberfelder an sich hat genügend eigenes Grünzeug. (Und ja, ein kleines Stück davon liegt tatsächlich auf Barmer Stadtgebiet…).

Einzig die Aussicht auf ein paar nette Bilder, verbunden mit dem schönen Wetter, haben letztendlich den Ausschlag gegeben, mal nebenan zu gucken.

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In Barmen sind hier und da auch noch schöne Fachwerkhäuser zu finden, Rest der alten Hofschaften, auf denen einst die Stadt gründete.

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Der Park…

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Und zum Schluss der gemeine Barmer Elch…

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Lose Bilder

Bilder vom Herbst, Bilder aus der Umgebung.

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Blicke über die Stadt…

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Der Ölberg früh morgens…

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Der dunkle Turm

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Bei Sonnenlicht wirkt selbst der freundlich…

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Auf der Hardt, im botanischen Garten und drum herum…

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Die lagen schon so da…

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Schrei`mich nicht so an…

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Meine Favoriten, aufgenommen früh am Morgen und spät am Nachmittag. Es sind immer nur einige wenige Minuten am Tag, die solche Bilder möglich machen. Da freue ich mich, wenn ich gerade dann am Ort bin, auf der Nordbahntrasse.

Tunnel Dorp…

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Tunnel Engelnberg…

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Mit dem Rad

Ein freier Tag und die Sonne scheint, also nichts wie raus aus dem Haus. Einige Kilometer geht es durch die Stadt, bis ich hinter dem Zoo den Radweg Richtung Müngsten erreiche. Die Wupper ändert hier in einer Biegung stark ihre Richtung, im Stadtgebiet fließt sie eher westlich und ab hier eine ganze Weile genau südlich, bis Solingen-Burg, wo sie sich wieder westlich zum Rhein hin wendet.

Erst einmal passiere ich die Kinder – und Jugendfarm und lasse es mir nicht nehmen, die beiden Zarten hier zu verewigen. In der Sonne dösen und fressen, sehr schön.

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Weiter geht es auf dem Radweg. Der Herbst riecht modderig nach nassem Laub, ab und zu singen verirrte Blätter zwischen Reifen und Schutzblech ihre Lieder.

IMG_3717Der Oktober ist schon fortgeschritten, aber die Farbenpracht ist immer noch beeindruckend.

IMG_3719Bei der Ortschaft Kohlfurth, die getrennt vom Fluss je zur Hälfte den Städten Wuppertal und Solingen zugehörig ist, verlasse ich das Tal der Wupper Richtung Solingen, mitten durch Wald und Feld steil bergan. Nasses Laub und Gras sowie glitschige Steine machen mir den Unterschied zwischen meinem Trecking-Rad und den Mountain-Bikes schön deutlich, öfter rutscht hinten angesichts der Steigung das Rad durch.

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IMG_3724 IMG_3725Der Anstieg (knapp 200 Höhenmeter) ist schweißtreibend und ich erinnere mich, das es mal eine Zeit gab, in der mir die Berge hier nicht so viel ausmachten. Allerdings belohnt der Ausblick auf den Höhen die Mühe.

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Nach ein paar Runden durch Solingen fahre ich wieder talwärts Richtung Müngsten, der Brückenpark lädt zum ausruhen ein, bevor es wieder nach Hause geht.

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Ein letzter Blick von der Napoleonsbrücke bei Müngsten…

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Stille

Vergangenen Sonntag an der Wuppertalsperre.

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Der Stausee hat Niedrigwasser und so laufe ich an seinem Ufer entlang, bis es nicht mehr weiter geht. Verlasse das Wasser und wende mich in den nahen Wald, abseits aller Wege. Unberührt wirkt er auf mich, wohltuend, nach der künstlichen Landschaft am See.

An dieser Quelle verweile ich. Der einzige blanke Fels weit und breit. Stille durchdringt mich, kein Mensch um mich herum, selbst die Vögel sind stumm, der Herbst ist deutlich zu spüren. Wassertropfen fallen ab und zu. Eine ganze Weile stehe ich dort regungslos.

Orte wie dieser haben Kraft, diese Gegend hier ist reich an ihnen. Erinnerungen steigen auf, an endlose Wanderungen die Wupper-Hänge hinauf und hinunter, mit Freund und Hund, Brot-Taschen behangen. Hinter jeder Kuppe, jedem Baum, in jedem Taleinschnitt warteten Geheimnisse auf uns. Alte Sagen fallen mir wieder ein und eine Zeit, in der wir diese zumindest für möglich gehalten haben…

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