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Skywalk

So nennt sich eine vor kurzen eröffnete, neue Aussichtsplattform im Barmer Nordpark. Der Name lässt Großartiges vermuten, es handelt sich jedoch nur um einen kleinen, gut 6 Meter hohen Steg, der die ohnehin gute Aussicht von dort oben noch ein wenig besser genießen lässt.

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Mit dem Rad fahre ich bis Wuppertal-Heubruch auf der Nordbahntrasse, dort wechsle ich für das letzte Stück auf Straßen. Wobei ich die Anfahrt unterschätzt habe. Dank Bergübersetzung musste ich bislang vor keiner Steigung kapitulieren. Bis heute Morgen eben, die Barmer Hugostraße gilt als offiziell steilste Straße der Stadt, mit durchgängig 15 % Steigung. Vor den letzten 100 Metern habe ich kapituliert und das Rad geschoben.

Es ist kurz nach 8 Uhr und die Bilder an diesem eiskalten, klaren Morgen machen die etwas ruppige Anfahrt mehr als wett. Der Blick über die verreiften Dächer der Stadt ist wunderschön.

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Gleich ist es soweit …

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Dunstschleier über den Straßen …

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Nach einer dreiviertel Stunde Aufenthalt wird mir langsam kalt und ich mache mich auf den Rückweg. Bei der Abfahrt mit den klammen Fingern kommen mir ernste Zweifel an meiner sehr betagten Cantilever-Bremsanlage, die nur widerwillige Verzögerung lässt mir angesichts gut befahrener Querstraßen allerdings schnell warm um`s Herz werden.

Ein letzter Blick vor dem Abstieg …

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Nordpark Barmen

Als Bürger des Wuppertaler Stadtteiles Elberfeld hat man allgemein nicht viel bei den Nachbarn in Barmen, dem zweitgrößten Stadtteil des Tales der Wupper, zu tun. Das ist nicht gerade feindliches Ausland, aber doch irgendwie weit weg und unbekannt, mangels Notwendigkeit der Bereisung, wenn man mal von seltenen verwaltungstechnischen Besuchen des Rathauses absieht. Das ehemalige Barmer Rathaus ist nämlich heute DAS Wuppertaler Rathaus, angeblich, weil es seinerzeit für größer als das Elberfelder befunden wurde. Böse Zungen sprechen da eher von einem elenden Handel, um die störrischen Barmer zur Fusion bewegt zu haben.

Erinnerungen habe ich an Barmen hauptsächlich wegen meiner Großmütter, die dort lebten. Auch der Nordpark, den die Liebste neulich auf einer Stadtkarte ausmachte, ist mir in Erinnerung. Ein schöner, weitläufiger Stadtpark, auf einem der innerstädtischen Bergrücken gelegen. Von allein wäre ich allerdings nie auf die Idee gekommen, dort mal hinzufahren, wie gesagt, der Elberfelder an sich hat genügend eigenes Grünzeug. (Und ja, ein kleines Stück davon liegt tatsächlich auf Barmer Stadtgebiet…).

Einzig die Aussicht auf ein paar nette Bilder, verbunden mit dem schönen Wetter, haben letztendlich den Ausschlag gegeben, mal nebenan zu gucken.

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In Barmen sind hier und da auch noch schöne Fachwerkhäuser zu finden, Rest der alten Hofschaften, auf denen einst die Stadt gründete.

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Der Park…

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Und zum Schluss der gemeine Barmer Elch…

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